Zu allen Studien
Menü

HER2-positive Brustkrebs-Studien in zweiter Behandlung bei metastasierter Erkrankung

Aktuell rekrutierende HER2-positive Brustkrebs-Studien für die zweite Behandlung bei gestreuter (metastasierter) Erkrankung in Deutschland, mit Datenbankfiltern, Studienzentren und Registerquellen.

StudienzentrenDeutschlandweit
Datenstand9. September 2026
Quellen & Methodik4 Quellen

Welche HER2-positiven Brustkrebs-Studien gibt es für die zweite Behandlung bei metastasierter Erkrankung in Deutschland?

Aktuell rekrutierende HER2-positive Brustkrebs-Studien für die zweite Behandlung bei gestreuter (metastasierter) Erkrankung in Deutschland, mit Datenbankfiltern, Studienzentren und Registerquellen.

Aktuell16

HER2-positive Brustkrebs-Studien für die zweite Behandlung bei gestreuter (metastasierter) Erkrankung mit mindestens einem Studienzentrum in Deutschland

Stand: 9. September 2026

Zum Datenstand 9. September 2026 führt Reesi 16 rekrutierende HER2-positive Brustkrebs-Studien für die zweite Behandlung bei gestreuter (metastasierter) Erkrankung mit mindestens einem Studienzentrum in Deutschland auf. Grundlage sind öffentliche Studienregister und die Reesi-Datenbank.

Die Datenbankfilter kombinieren den strukturierten HER2-Status „HER2 positiv“ mit der dokumentierten Behandlungssituation „Zweite Behandlung bei gestreuter (metastasierter) Erkrankung“. Ob eine Studie individuell infrage kommt, prüft ausschließlich das jeweilige Studienzentrum.

Verlässliche Daten
Aus öffentlichen Registern und der Reesi-Datenbank
Studienzentren geprüft
Die Eignung bestätigen die Studienzentren
Regelmäßig aktualisiert
Rekrutierungsstatus und Standorte ändern sich

Hinweis: Studien können sich kurzfristig ändern. Für eine individuelle Einschätzung nutzen Sie unsere persönliche Eignungsprüfung.

Alle Studien ansehen

Filter und Aufschlüsselung

So wurde gefiltert

Die Übersicht berücksichtigt Studien für HER2-positiven Brustkrebs in zweiter Behandlung bei gestreuter Erkrankung, mit dem Status rekrutierend, HER2: HER2 positiv, Therapielinie: Zweite Behandlung bei gestreuter (metastasierter) Erkrankung.

Datenbank-Indikation
brustkrebs
Rekrutierungsstatus
rekrutierend
Geografie
mindestens ein Studienzentrum in Deutschland
HER2
HER2 positiv
Therapielinie
Zweite Behandlung bei gestreuter (metastasierter) Erkrankung
Aufschlüsselung nach Phase und Studientyp

Nach Studienphase

Nicht anwendbar
11
Phase I
2
Phase II/III
1
Phase III
1
Phase IV
1

Nach Studientyp

Beobachtungsstudie
11
Interventionelle Studie
5

Die Zahlen beschreiben die aufgeführten Studien. Studienphase und Studientyp sagen nicht aus, ob eine Studie für eine bestimmte Person infrage kommt.

Aktuelle Studien

Untersuchung der Sicherheit, Verträglichkeit und Verteilung von [177Lu]Lu-ABY-271 im Körper bei Patientinnen mit HER2-positivem Brustkrebs im fortgeschrittenen Stadium

Diese klinische Studie der Phase 1 (erste Anwendung am Menschen) untersucht das neue Prüfmedikament [177Lu]Lu-ABY-271. Ziel der Studie ist es, die Sicherheit und Verträglichkeit dieses Wirkstoffs zu prüfen. Zudem wird beobachtet, wie sich das Prüfmedikament in den Tumoren und in wichtigen Organen im Körper verteilt. Die Studie richtet sich an Patientinnen mit HER2-positivem Brustkrebs, der bereits Absiedelungen (Metastasen) gebildet hat oder örtlich so weit fortgeschritten ist, dass er nicht operiert werden kann. Die Untersuchung ist in zwei Teile (Teil A und Teil B) unterteilt, für die jeweils leicht unterschiedliche Voraussetzungen gelten. Es wird genau dokumentiert, wie der Körper auf das Prüfmedikament reagiert. Die Teilnahme dient ausschließlich der Forschung. Ein persönlicher Nutzen ist nicht sicher zu erwarten.

Untersuchung des Prüfmedikaments MEN2312 bei Erwachsenen mit fortgeschrittenem Brustkrebs

In dieser Studie wird das Prüfmedikament MEN2312 zum ersten Mal am Menschen untersucht (Phase-1-Studie). Die Studie richtet sich an Erwachsene mit fortgeschrittenem Brustkrebs. MEN2312 ist ein sogenannter KAT6-Hemmer. Das bedeutet, es blockiert ein bestimmtes Eiweiß, das beim Krebswachstum eine Rolle spielt. Ziel der Studie ist es, die Sicherheit und Verträglichkeit dieses neuen Wirkstoffs zu prüfen und zu beobachten, wie der Körper das Medikament aufnimmt. Die Teilnahme dient ausschließlich der Forschung. Ein persönlicher Nutzen ist nicht sicher zu erwarten.

Studie zum Vergleich von Zanidatamab und Trastuzumab bei metastasiertem HER2-positivem Brustkrebs in Kombination mit einer vom Arzt gewählten Chemotherapie

In dieser Studie wird die Untersuchung der Auswirkungen auf den Krankheitsverlauf und die Verträglichkeit von Zanidatamab geprüft. Zanidatamab wird dabei mit einer vom Arzt gewählten Chemotherapie gegeben und mit Trastuzumab verglichen. Auch Trastuzumab wird in Kombination mit einer vom Arzt gewählten Chemotherapie untersucht. Die Studienteilnahme richtet sich an Teilnehmende mit metastasiertem HER2-positivem Brustkrebs, bei denen die vorherige Behandlung mit T-DXd entweder nicht mehr gewirkt hat oder nicht vertragen wurde. Die Teilnehmenden erhalten eine der angegebenen Chemotherapie-Optionen, je nach ärztlicher Auswahl und nach Vorgaben vor Ort. Voraussetzung ist außerdem, dass bereits mindestens zwei Therapielinien mit HER2-Bezug im metastasierten Stadium erfolgt sind. Zudem gibt es klare Anforderungen an Laborwerte, die Leistungsfähigkeit im Alltag und die Herzfunktion. Teilnehmende können auch Teilnehmende mit behandelter oder klinisch inaktiver Metastasierung im Gehirn (CNS) sein, sofern dies im Protokoll so vorgesehen ist. Die Studie schließt jedoch bestimmte Erkrankungen und Risiken aus, zum Beispiel bestimmte Infektionen, eine nicht kontrollierte Herz-Kreislauf-Erkrankung oder schwere Überempfindlichkeitsreaktionen.

Untersuchung der Gründe für eine Unempfindlichkeit gegenüber Brustkrebs-Behandlungen

In dieser Studie wird untersucht, warum manche Therapien gegen Brustkrebs ihre Wirkung verlieren. Fachleute nennen dies Resistenzmechanismen. Dazu werden Tumorproben und Blutproben analysiert. Die Studie richtet sich an Patientinnen und Patienten mit HER2-positivem, Hormonrezeptor-positivem (HR) oder dreifach negativem Brustkrebs.

Netzwerk für Patientinnen mit Brustkrebs und Hirnmetastasen in Deutschland (BMBC)

Diese Registerstudie dient der Beobachtung und Dokumentation des Krankheitsverlaufs bei Patientinnen, die an Brustkrebs erkrankt sind und bei denen sich Absiedelungen im Gehirn (Hirnmetastasen) gebildet haben. Ziel ist es, medizinische Daten sowohl aus der Vergangenheit als auch fortlaufend in der Zukunft zu sammeln. Zusätzlich sind wissenschaftliche Projekte geplant. Diese sollen dazu beitragen, die Ursachen für die Entstehung von Hirnmetastasen bei Brustkrebs besser zu verstehen.

Untersuchung zur Anwendung genetisch gesteuerter Präzisionsmedizin bei metastasiertem Brustkrebs (CATCH)

Diese Studie ist als diagnostische Plattform und Registerstudie angelegt. Es wird der Einsatz einer umfassenden genetischen Untersuchung bei metastasiertem Brustkrebs beobachtet und dokumentiert. Das Hauptziel ist es, bestimmte biologische Merkmale (Biomarker) und Angriffspunkte für Medikamente zu identifizieren. Dadurch sollen gezielte Behandlungen ermöglicht werden. An der Studie können alle Patienten mit metastasiertem Brustkrebs teilnehmen, unabhängig vom Geschlecht oder der genauen Unterart des Tumors. Wenn Fernmetastasen (Absiedlungen des Tumors) festgestellt werden oder die Krankheit fortschreitet, werden im Rahmen der üblichen ärztlichen Versorgung Gewebeproben aus einer Metastase entnommen. Zusätzlich werden Blutproben gesammelt. Parallel zu den Standarduntersuchungen werden die Erbanlagen des Tumors (Genom und Transkriptom) umfassend analysiert. Dies dient dazu, die biologischen Grundlagen der Erkrankung zu verstehen. Gleichzeitig wird ermittelt, ob Patienten für zukünftige klinische Studien mit passenden, biomarker-gesteuerten Behandlungen infrage kommen. Proben, die nicht für die unmittelbare medizinische Versorgung benötigt werden, werden systematisch in einer Biobank gesammelt. Diese dienen begleitenden wissenschaftlichen Programmen. Die wachsende Datenbank verknüpft klinische Berichte, Gewebeproben und genetische Daten. Ziel ist der Aufbau einer Plattform für Präzisionsonkologie, um passende Therapien zu finden und diese Daten mit weiteren klinischen Therapiestudien zu verbinden.

Entscheidungsfindung zum intensivierten Früherkennungsprogramm im Vergleich zur vorbeugenden Brustentfernung bei Frauen mit einer BRCA1/2-Genveränderung (IFNP)

In dieser Studie zur Beobachtung und Datenerfassung wird untersucht, für welche vorbeugenden Maßnahmen sich Frauen mit einer bestimmten Genveränderung (BRCA1/2-Mutation) in den letzten 20 Jahren entschieden haben. Dabei geht es um die Wahl zwischen einem intensivierten Früherkennungsprogramm und einer vorbeugenden Brustentfernung. Zusätzlich wird durch einen Fragebogen ermittelt, welche Gründe diese Entscheidung beeinflussen. Das Hauptziel der Datenerfassung ist es, die Faktoren zu erkennen, die die Entscheidungsfindung beeinflussen. Dazu gehören zum Beispiel das Alter, der Zeitpunkt des Gentests oder die Familienplanung. Mit diesen Informationen sollen Ärztinnen und Ärzte zukünftig eine noch besser angepasste Beratung anbieten können. Dabei sollen die Vorteile und Risiken gut abgewogen werden, um Patientinnen bei ihrer Entscheidung zu unterstützen. Zudem wird beschrieben, wie sich die Wahl der vorbeugenden Maßnahmen bei Frauen mit einer BRCA1/2-Genveränderung am FBREK-Zentrum in den vergangenen 20 Jahren entwickelt hat.

Untersuchung von Vorsorgemaßnahmen bei erblichem Brustkrebs und Eierstockkrebs (DK-FBREK)

Bei diesem Projekt handelt es sich um eine Studie zur Beobachtung und Dokumentation. Es wird ein bundesweites Register (eine zentrale Datensammlung) für Personen mit einem erblichen Risiko für Brustkrebs und Eierstockkrebs aufgebaut. Ziel der Studie ist es, Daten über neue Risikogene zu sammeln. So soll untersucht werden, wie sich bestimmte genetische Merkmale auf die Erkrankung auswirken. Dies ist wichtig, um in Zukunft genau angepasste Maßnahmen zur Vorsorge und Behandlung anbieten zu können. In dieser Beobachtungsstudie werden gezielt Daten von Betroffenen und Personen mit einer genetischen Veranlagung gesammelt. Dabei werden verschiedene Aspekte untersucht: Es wird das altersspezifische Krebsrisiko und der natürliche Krankheitsverlauf bei bestimmten genetischen Veränderungen beobachtet. Zudem wird die Wirkung von angepassten Vorsorgemaßnahmen dokumentiert. Auch die Lebensqualität und die Qualität der Betreuung werden erfasst. Ein weiteres Ziel ist es, das Verhältnis von Nutzen und möglichen Nachteilen der Vorsorge zu überprüfen, um unnötige oder belastende Maßnahmen zu vermeiden. Die gesammelten Erkenntnisse sollen dazu dienen, das Wissen von ärztlichem Personal, Beratungspersonen und Betroffenen über genetische Risiken zu erweitern. Langfristig soll dieses Register als Vorbild für ähnliche Programme bei anderen erblichen Krebserkrankungen, wie zum Beispiel Darmkrebs oder Prostatakrebs, dienen.

Untersuchung der Beckenbodenfunktion bei Patientinnen mit gynäkologischen Tumoren und Brustkrebs während einer medikamentösen Tumorbehandlung

Die umfassende Behandlung von gynäkologischen Krebserkrankungen und Brustkrebs kann häufig zu einer Beeinträchtigung der Beckenbodenfunktion führen. Dies hat einen großen Einfluss auf die Lebensqualität der betroffenen Patientinnen. Bei dieser Untersuchung handelt es sich um eine Studie zur Beobachtung und Dokumentation mittels Fragebögen. Ziel der Studie ist es, mögliche Einschränkungen der Blasen-, Darm- und Sexualfunktion während einer medikamentösen Tumorbehandlung (systemische Therapie) zu erfassen. Dabei wird untersucht, wie die Patientinnen diese Einschränkungen selbst wahrnehmen und welche Faktoren darauf Einfluss haben könnten. Dafür werden spezielle, anerkannte Fragebögen verwendet. Die gesammelten Informationen sollen dabei unterstützen, mögliche Ansätze für die Vorbeugung und Behandlung dieser Beschwerden zu finden.

Untersuchung der genetischen Merkmale bei einer bestimmten Form von Brustkrebs (lobuläres Mammakarzinom) und dessen Absiedlungen

Diese Studie zur Beobachtung untersucht eine bestimmte Form von Brustkrebs, das sogenannte invasiv lobuläre Mammakarzinom. Bei dieser Krebsart wachsen die Tumorzellen in den Drüsenläppchen der Brust. Oft sprechen diese Tumore weniger gut auf eine Chemotherapie an. Zudem unterscheidet sich der langfristige Krankheitsverlauf häufig von anderen Brustkrebsarten. Bisher gibt es keine genauen Tests, die vorhersagen können, bei welchen Patientinnen ein erhöhtes Risiko für die Bildung von Tochtergeschwülsten (Metastasen) besteht. Es ist jedoch bekannt, dass sich das genetische Profil dieser speziellen Brustkrebsart von anderen unterscheidet. Dies könnte ein Grund dafür sein, warum Therapien unterschiedlich anschlagen und Metastasen zu verschiedenen Zeitpunkten auftreten. Ziel der Studie ist es, die genetischen Veränderungen (Mutationsmuster) des ursprünglichen Tumors und der Metastasen zu untersuchen. Diese Daten werden mit dem Krankheitsverlauf verglichen. So soll herausgefunden werden, ob bestimmte genetische Muster mit einem höheren Risiko für Metastasen zusammenhängen.

Untersuchung der Behandlung von Hirnmetastasen durch eine minimalinvasive Lasertherapie bei Patientinnen mit Brustkrebs (Met-SMILE)

In dieser prospektiven Studie wird die Behandlung von Hirnmetastasen (Absiedlungen des Tumors im Gehirn) bei Patientinnen mit Brustkrebs untersucht. Durch Fortschritte in der Medizin leben Patientinnen heute länger. Dadurch kommt es häufiger vor, dass sich Metastasen im Gehirn bilden. Diese können sich genetisch vom ursprünglichen Tumor unterscheiden. Daher ist es sinnvoll, eine Gewebeprobe zu entnehmen und zu untersuchen. Die Entnahme der Gewebeprobe wird mit einer schonenden (minimalinvasiven) Operationstechnik kombiniert. Dabei wird ein Laser eingesetzt, um die Metastase zu behandeln. Die Studie richtet sich an Patientinnen, bei denen die Hirnmetastasen Beschwerden verursachen und für die eine offene Operation am Gehirn nicht gut geeignet ist. Die Teilnehmerinnen werden gebeten, zu verschiedenen Zeitpunkten Fragebögen auszufüllen. Dies geschieht vor der Operation und bis zu drei Monate danach. Die Fragen beziehen sich auf den Gesundheitszustand und die Lebensqualität. Zusätzlich werden medizinische Daten zur Erkrankung und zur Behandlung dokumentiert. Insgesamt sollen 30 Patientinnen an dieser Studie teilnehmen.

Untersuchung der molekularen Mechanismen bei Brustkrebs, der nicht auf Medikamente anspricht (MOMENTUM)

Bei dieser Studie handelt es sich um eine Registerstudie zur Beobachtung und Dokumentation. Ziel der Studie ist es, Daten von Patientinnen und Patienten mit Brustkrebs zu sammeln. Sie richtet sich an Personen mit frühem Brustkrebs, bei denen nach einer Vorbehandlung noch ein Resttumor vorhanden ist, an Personen mit einem Rückfall sowie an Personen mit fortgeschrittenem Brustkrebs. Voraussetzung ist, dass von dem Tumorgewebe mindestens zwei Proben aus unterschiedlichen Zeitpunkten (vor und nach einer Behandlung) vorliegen. Für die Studie werden ausschließlich Gewebeproben verwendet, die ohnehin im Rahmen der normalen ärztlichen Behandlung (wie bei der Diagnosestellung oder einer Operation) entnommen wurden. An diesen Proben wird untersucht, wie sich der Tumor im Laufe der Zeit verändert und warum er möglicherweise nicht mehr auf Medikamente anspricht. Zusätzlich werden Blutproben gesammelt. Dies geschieht zu Beginn der Studie und wenn die Behandlung aufgrund eines Fortschreitens der Erkrankung angepasst werden muss. Die Blutabnahmen werden mit den ohnehin geplanten Routine-Blutabnahmen verbunden. Im Blut wird nach Spuren der Tumor-Erbsubstanz gesucht, um das Fortschreiten der Erkrankung besser zu verstehen. Insgesamt soll die Studie dabei unterstützen, die Veränderungen von Brustkrebs zu wichtigen Zeitpunkten der Erkrankung genauer zu erfassen. Es wird untersucht, welche Vorgänge in den Zellen dazu führen, dass eine Behandlung nicht mehr anschlägt.

Beobachtungsstudie zur Analyse von Tumoreigenschaften und Versorgungsdaten bei Brustkrebs (PRAEGNANT)

In dieser Studie wird der Krankheitsverlauf bei Patientinnen mit Brustkrebs beobachtet und dokumentiert. Ein besonderer Fokus liegt auf Patientinnen, deren Erkrankung bereits fortgeschritten ist oder Tochtergeschwülste (Metastasen) gebildet hat. Oft werden Therapieentscheidungen auf Basis des ursprünglichen Tumors getroffen, da eine erneute Gewebeentnahme aus Metastasen belastend sein kann. Es wird untersucht, ob moderne Blutanalysen geeignet sind, um die aktuellen Eigenschaften des Tumors und der Metastasen ebenso zuverlässig zu bestimmen. Ziel ist es, eine Struktur aufzubauen, mit der genetische Veränderungen und andere Merkmale des Tumors umfassend analysiert werden können. Dies soll helfen, die biologischen Grundlagen der Erkrankung besser zu verstehen. Zusätzlich werden Informationen zur medizinischen Versorgung, zur Lebensqualität der Patientinnen und zu wirtschaftlichen Aspekten im Gesundheitswesen gesammelt.

Untersuchung der Erfahrungen und medizinischen Daten bei fortgeschrittenem Brustkrebs unter Behandlung mit Trastuzumab Deruxtecan (PROVIDENCE)

In dieser Studie wird der Einsatz des Medikaments Trastuzumab Deruxtecan (T-DXd) bei Patienten mit Brustkrebs beobachtet und dokumentiert. Es handelt sich um eine sogenannte nicht-interventionelle Studie. Das bedeutet, dass Sie das Medikament im Rahmen Ihrer normalen ärztlichen Versorgung erhalten, genau so, wie es in Deutschland zugelassen ist. Die Entscheidung für diese Behandlung trifft Ihr Arzt unabhängig von Ihrer Teilnahme an dieser Studie. Die Studie richtet sich an Patienten, deren Brustkrebs bestimmte Eigenschaften aufweist (HER2-positiv, HER2-low oder HER2-ultralow) und der nicht operiert werden kann oder bereits Tochtergeschwülste (Metastasen) gebildet hat. Ziel ist es, Daten aus dem Behandlungsalltag zu sammeln. Dabei wird untersucht, wie sich die Behandlung auf den Krankheitsverlauf auswirkt und wie verträglich das Medikament ist. Zudem werden Ihre persönlichen Erfahrungen und Ihr Wohlbefinden erfasst. Zusätzlich erhalten Sie Informationen zur Nutzung von digitalen Gesundheitsanwendungen (DiGA). Die Studie greift nicht in Ihre Behandlung ein, sondern dokumentiert lediglich die Ergebnisse und Erfahrungen unter realen Bedingungen.

Untersuchung von RO7771950 im Vergleich zu Tucatinib in Kombination mit Trastuzumab und Capecitabin bei lokal fortgeschrittenem oder metastasiertem HER2-positivem Brustkrebs

In dieser klinischen Studie wird die Wirkung und Sicherheit des Prüfmedikaments RO7771950 in Kombination mit den Medikamenten Trastuzumab und Capecitabin untersucht. Diese Kombination wird mit einer Behandlung aus Tucatinib, Trastuzumab und Capecitabin verglichen. Die Studie richtet sich an Personen mit lokal fortgeschrittenem oder metastasiertem Brustkrebs, der das Merkmal HER2 aufweist (HER2-positiv). Ziel ist es zu beobachten, wie sich die Behandlungen auf den Krankheitsverlauf auswirken und wie gut sie vertragen werden.

Untersuchung zur gemeinsamen Entwicklung von Versorgungsstrukturen bei Brustkrebs durch Patienten und Ärzte

Das Ziel dieses Projekts zur Erfassung der Versorgungssituation ist es, die aktuellen Strukturen für Patientinnen und Patienten mit Brustkrebs zu dokumentieren. Dies dient als Grundlage, um zukünftige Modelle für die Betreuung zu entwickeln. Vertreter von Patientenorganisationen arbeiten aktiv an der Erstellung der Befragung mit. So wird sichergestellt, dass die Bedürfnisse der Erkrankten im Mittelpunkt stehen. Im Gegensatz zu anderen Projekten richten sich die Fragen hier nicht nur an Erkrankte, sondern auch an Ärztinnen und Ärzte. Dadurch können die Wünsche und Vorschläge beider Seiten erkannt werden. Dies dient dazu, Schnittstellen zu finden und die klinische Versorgung weiterzuentwickeln. Zunächst wird die aktuelle Situation erhoben. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der Kommunikation zwischen Arzt und Patient, dem Zeitmanagement und dem persönlichen Umgang mit der Erkrankung. Langfristiges Ziel ist ein gemeinsam von Ärzten und Patienten entwickeltes Konzept. Dieses soll die Kommunikation und die Strukturen in der Versorgung stärken und sich an den Patientinnen und Patienten orientieren.

Studienzentren

  • Anregiomed gKK Klinikum Ansbach Brustzentrum WestmittelfrankenAnsbach
    1 Studierekrutiert
  • Caritas Hospital St. JosefRegensburg
    1 Studierekrutiert
  • Caritas-Krankenhaus St. JosefRegensburg
    1 Studierekrutiert
  • Centrum für Hämatologie und Onkologie BethanienFrankfurt am Main
    1 Studierekrutiert
  • CharitéBerlin
    2 Studienrekrutiert
  • Charite Universitaetsmedizin Berlin KöRBerlin
    1 Studierekrutiert
  • DONAUISAR KlinikumDeggendorf
    1 Studierekrutiert
  • Frauenklinik und Poliklinik der Technischen Universität MünchenMünchen
    1 Studierekrutiert
  • g.SUND Gynäkologie Kompetenzzentrum StralsundStralsund
    1 Studierekrutiert
  • Gemeinschaftspraxis Fuer Haematologie Und OnkologieLangen (Hessen)
    1 Studierekrutiert
  • Gemeinschaftspraxis für Hämatologie und OnkologieLangen
    1 Studierekrutiert
  • Gesellschaft für Medizinische Studien WürselenWürselen
    1 Studierekrutiert
  • Gesundheitszentrum St. Marien GmbHAmberg
    1 Studierekrutiert
  • Gynäkologie und Geburtshilfe im medizinischen Zentrum BonnBonn
    1 Studierekrutiert
  • Hämatologische-onkologische PraxisAugsburg
    1 Studieabgeschlossen
  • HELIOS Klinikum Berlin-Buch GmbHBerlin
    1 Studierekrutiert
  • Helios Universitaetsklinikum WuppertalWuppertal
    1 Studierekrutiert
  • Immanuel Klinik und Poliklinik Rüdersdorf GmbHRüdersdorf
    1 Studierekrutiert
  • Institut für VersorgungsforschungMayen
    1 Studierekrutiert
  • Institut für Versorgungsforschung in der Onkologie GbRKoblenz
    2 Studienrekrutiert

Gezeigt werden 20 von 198 Zentren. Weitere Standorte stehen in den vollständigen Studieneinträgen.

Häufig gestellte Fragen

Welche Studien werden auf dieser Seite erfasst?

Die Übersicht ist auf aktuell rekrutierende Brustkrebs-Studien mit mindestens einem erfassten Studienzentrum in Deutschland begrenzt. Die Datenbankfilter nutzen den dokumentierten HER2-Status „HER2 positiv“ und die Behandlungssituation „Zweite Behandlung bei gestreuter (metastasierter) Erkrankung“.

Was zählt als zweite Behandlung bei gestreuter Erkrankung?

Was als erste beziehungsweise zweite Behandlung der gestreuten Erkrankung zählt, definieren die Ein- und Ausschlusskriterien der jeweiligen Studie. Das Studienzentrum prüft den bisherigen Behandlungsverlauf und entscheidet über die Eignung.

Reicht ein positiver HER2-Status für eine Studienteilnahme aus?

Nein. Der dokumentierte HER2-Status und die Behandlungssituation sind nur Filter für die Übersicht. Das jeweilige Studienzentrum prüft alle Ein- und Ausschlusskriterien und entscheidet über die Eignung.

Können sich Rekrutierungsstatus und Studienorte ändern?

Ja. Rekrutierungsstatus und Studienzentren können sich ändern. Die aktuelle Verfügbarkeit sollte deshalb beim jeweiligen Studienzentrum bestätigt werden.

Quellen und Methodik

Die Studieninformationen basieren auf öffentlichen Studienregistern (ClinicalTrials.gov, DRKS, EU CTR) und der Reesi-Datenbank. Rekrutierungsstatus und Standorte können sich kurzfristig ändern. Die endgültige Prüfung einer Studieneignung erfolgt durch das jeweilige Studienzentrum.

Redaktion: Reesi Redaktion · Inhalt geprüft:

Passende Studien weiter prüfen

Öffnen Sie die vollständige Studiensuche oder lassen Sie Ihre persönliche Situation unverbindlich prüfen.

Unverbindlich und kostenfrei.Eine Teilnahme kann nur das Studienzentrum bestätigen.