Untersuchung zur operativen Entfernung von Lymphknoten bei Gebärmutterkörperkrebs (ECLAT)
In dieser klinischen Studie wird der Einfluss einer erweiterten Operation bei Patientinnen mit Gebärmutterkörperkrebs untersucht. Es richtet sich an Patientinnen in frühen Krankheitsstadien (FIGO I oder II), bei denen ein erhöhtes Risiko für einen Rückfall besteht. Das Ziel ist es festzustellen, welche Auswirkungen die systematische Entfernung von Lymphknoten im Becken und entlang der Hauptschlagader auf das Gesamtüberleben hat. Zudem werden die Lebensqualität, mögliche Nebenwirkungen und die Zeit ohne Krankheitsanzeichen beobachtet. Es werden insgesamt 640 Patientinnen teilnehmen, die nach dem Zufallsprinzip in zwei Gruppen eingeteilt werden. In Gruppe A wird die Standardoperation durchgeführt, bei der die Gebärmutter und die Eierstöcke entfernt werden (bei bestimmten Tumorarten zusätzlich das Bauchfellnetz). In Gruppe B erfolgt die gleiche Operation, jedoch werden zusätzlich systematisch Lymphknoten im Becken und Bauchraum bis zur linken Nierenvene entfernt.